AKTUELLES



Nur Felix und Odysseus leben sicher noch!






B. oben: Sendersuchbild: gut getarnt zwischen Kalksteinchen und Mais
B. Mitte: Sender verklebt mit Erde
B. unten: Die glückliche Finderin! Im Hintergrund: der Todbringende Mast!

 

 

Odysseus ernährt sich in den Feldern von Tardesillas, einem Dorf nördlich von Soria im Norden  Spaniens. Ob er den Sommer über in Spanien bleibt oder weiter nach Norden zieht?

Felix ist noch immer in einer Flussaue mit vielen Feldern nahe bei Don Benito.
Etwas mehr als zwei Wochen hat er für seine Rückreise von Casablanca bis in die Serena in der Extremadura gebraucht.

Von Jessica und Adios gab es keine weiteren Signale mehr. Aber man weiß ja nie!

Ende März machte sich Voyager auf den Weg nach Norden und erreichte am 29.4. eine Deponie im lothringischen Hesse (siehe Fotos). Dann landete er im nahegelegenen Imling, nahe Sarrebourg auf einem Strommast.

Über mehrere Tage zeigten die kmz-Daten nur noch geringfügige Ortsveränderungen. Da uns der Bewegungsradius für eine normale Pause zu klein vorkam, schauten wir uns die GPS-Daten und die Werte der Beschleunigungssensoren genauer an. Ihre Analyse legte die Vermutung nahe, dass Voyager auf dem nahegelegenen Strommast durch einen Stromschlag starb und anschließend von einem Raubtier verschleppt wurde. Unsere Vermutungen bestätigte auch Herr Dr. Fiedler auf Nachfrage.

Am 4.5. verringerte sich die Senderleistung und wir machten uns auf die 120 km lange Reise nach Imling. Dort suchten wir das Gelände ab und fanden an unterschiedlichen Stellen Storchenfedern und abgenagte Storchenknochen. Aber von Sender oder Ring keine Spur! Ein ortsansässiger Storchenfreund, M. André, unterstützte uns bei der mehrstündigen Suche auf Feld, Wiese und in den Hecken mit seiner ganzen Familie.

Die GPS-Daten sind für eine solche Suche sehr ungenau, denn sie streuen im Umkreis von mindestens 70 m, d.h. man muss ein Gebiet von 4900 qm wirklich Zentimeter für Zentimeter absuchen, was im hohen Gras einer Wiese oder auf einem mit Wildkräutern bestandenen Acker eine echte Herausforderung ist, selbst für eine Großfamilie.
Je schwächer die Akku-Leistung des Senders wird, desto ungenauer werden die Messungen. Da die kleine Solar-Paneele bis auf wenige Quadratmillimeter nach einem Starkregen dick mit Erde verklebt war, konnte der Sender pro Tag nur wenige, ungenaue Messungen weiterschicken.

Über mehrere Tage versuchte M. André mit Hilfsmitteln wie Metalldetektor und Gartengeräten zusammen mit einigen Helfern den Sender zu finden. Leider erfolglos!
Als der Sender am 8.5. wieder mehr Signale schickte, versuchten wir unser Glück nochmals. Nach einer Stunde Peil-, Mess- und Sucharbeit fanden wir ihn gut getarnt mit Erde zwischen Kalkbröckchen und Maisstängeln!

Der Sender funktioniert (gereinigt!) noch hervorragend und wird in diesem Jahr wieder verwendet.

Wir hätten so gerne gewusst, ob Voyager seinen Geburtsort (Storchenscheune Bornheim) aufsucht, ob er an den Ort seiner Freilassung zurückkehrt, wo er hier in der Gegend seine Nahrung sucht oder gar seine Jungen aufziehen wird. Wie schade, dass der Vogel es so weit geschafft hat, um dann als Stromtod-Opfer zu enden! Von 24 flügge gewordenen Senderstörchen starben mindestens 9 durch einen Stromschlag auf ungesicherten Masten. Keines dieser Dramen wäre ohne Sender bekannt geworden!

 

 


Da warens nur noch drei!


So, wie es im Moment aussieht, leben sicher nur noch Felix, der zuerst sich kurz bei Tanger aufhielt, um dann zügig bis in die Gegend von Sevilla zu ziehen.

Auch Voyager geht es sehr gut, der es bis fast auf die Höhe von Haguenau geschafft hat (Saarburg).

Westlich von Toledo versorgt sich Odysseus aus Feldern.

Vronis Sender sollte in Afrika geborgen werden, was bisher aber noch nicht geschah.

Adios Sender hat einfach die Sendungen eingestellt. Ob Adios noch lebt oder ob der etwas ältere Sender versagt hat, ist nicht sicher nachzuweisen.

Alles in allem eine sehr traurige Bilanz!


Spanndender als ein Krimi!


Der Teamleiter der Wetlands International Mali hat uns einen Bericht von der Senderbergung Bornis zugesandt. Wir haben eine vielleicht etwas freie Übersetzung gewagt, die auf dieser Seite unter Senderstörche/Borni nachzulesen ist. Die Fotos mussten wir wegen der Qualität vorerst weglassen. Aber vielleicht fällt uns ja noch was ein.


Zwei weitere Afrika-Überwinterer umgekommen!




rechts der Unglückort von VRoni, links der Lagerplatz des Senders

5.4.16

Zusammenfassung

Adios war von Mitte März bis 1.4.16 im Bewässerungsgebiet des Guadalquivir (Isla Mayor),  wo er sich von November bis Januar schon einmal aufgehalten hatte, und wechselte dann zu der großen Deponie  bei Dos Hermanas. Seit 2.4. hält er sich ständig auf der Deponie oder in deren Umgebung auf.

Nachdem sich Odysseus  Seit Anfang März bis  heute, abgesehen von einem kleinen Abstecher nach Jerez de la Frontera (22.3.16) bei Chiclana de la Frontera aufgehalten hat, frisst er auf der Deponie und übernachtet in der Laguna de la Paja.

Am 23.3. hat Voyager Lleida verlassen und hatte bis zum 29.3. ein landwirtschaftlich genutztes Gebiet bei Arles erreicht. Es sieht ganz  nach Bewässerungsfeldbau aus. Fotos aus direkt von diesem Bereich wären sehr aufschlussreich. Falls also jemand Urlaub dort macht, an storchenzentrum@pfalzstorch.de  denken und Fotos schicken!
Danach durchforstete im großen Bogen er ein Bewässerungsgebiet  mit zahlreichen Kanälen bei Saint-Martin-de-Crau, um heute das Réserve Naturelle des Marais (= Sumpf) du Vigueirat zu erreichen.

Herr Dr. Fiedler fasste wie folgt den Tod von Borni zusammen:
Borni starb am 8.3. um 13:55 GPS-time bei 4,85522° W / 14,47708°E , unweit der kleinen Ortschaft Tenenkou. Der Logger wurde mehrfach transportiert und liegt seit 9.3. 2:40 (!) still in einem Haus in oder bei der Ortschaft Kinièye.
Er wurde erlegt, was man daran erkennen kann, dass er ohne größere Umschweife in eine Siedlung transportiert wurde.

Dem Wetland Team ist es gelungen Bornis Sender mitten in Mali zu bergen! Sie wollen wieder versuchen die Bevölkerung aufzuklären, aber wie sie das machen, werden wir hoffentlich noch erfahren. Sie haben bei der Suche nach Bornis Sender noch weitere tote Störche, z. T. mit Ring gefunden. Wenn es Jagdopfer waren, vielleicht eher nur die Ringe ohne Storch!  Auch im letzten Jahr hatte im Frühjahr die Zahl der Jagdopfer in dieser Region zugenommen.

Auch von VRoni gibt es Trauriges zu berichten:
Sie ist wahrscheinlich am 24.3.16 um 15.04 Uhr ums Leben gekommen. In der Nähe befinden sich eine Stromleitung und natürlich auch Masten. Eine Kollision mit einem Fahrzeug auf der Straße ist wohl eher unwahrscheinlich. Tod durch Jagd ist ebenfalls unwahrscheinlich, da sie ein Jäger gleich eingesammelt und mitgenommen hätte.
Es gab nochmals so etwas wie eine Lageänderung 24.3.16 um 19.08 Uhr. Eventuell hat er da noch gelebt (verletzt?). Am 25.3.16 17.14 bis 17.38 beginnt ein heftiger Zickzackkurs durchs Gelände, der wohl von einem Raubtier/Geier oder Ähnlichem verursacht wurde. Die Stelle, an der sie zu Tode kam und der letzte Ort des Senders liegen nur ca. 250 m auseinander. Am 27.3. 18.00 hat jemand oder etwas den Sender/Storch zu einem Gehöft gebracht und wieder zurückgelegt. Herr Dr. Fiedler wird den BirdLife-Verein in Marrakesh beauftragen, sich um den Sender zu kümmern.Hoffentlich haben sie genug Zeit, sich darum zu kümmern.

 

 

Felix ist seit Anfang März wieder in den Großraum Casablanca zurückgekehrt, wo er sich von einer Deponie ernährt und allabendlich zum selben Übernachtungsort, wahrscheinlich ein Strommast, zurückkehrt.

 

Wie schon so oft bekommt man von Jessica aus Mali keine Signale. Am 27.3. kam nur kurz eine Ortung. Auch wenn sie im animaltracker schon gelb markiert ist, besteht durchaus noch Grund zur Hoffnung.

 


Borni in Mali erschossen


14.3.16

Nachdem Borni monatelang in einem der wichtigsten Überwinterungsgebiete für über Westen ziehende Zugvögel jeglicher Art herumgezogen ist und einen sehr aktiven Eindruck gemacht hat, wurde er am 8.3. geschossen und dann samt Sender zu einem Dorf bei Tenenkou transportiert.
Eine Rangergruppe, Wetlanders Mali, wurde beauftragt, den Sender zu bergen. Die Aktion PfalzStorch wird die Kosten für die Bergung übernehmen.

Sie waren bereits im letzten Jahr zwei Mal erfolgreich und hatten sogar erfolgreich Aufklärungsarbeit geleistet, natürlich nur sehr regional und nicht in ganz Mali.

Von Jessica gibt es seit dem 5.3. wieder einmal keine Daten mehr. Davor waren auch nur ganz kurz Signale zu sehen. Hier gilt es wieder Daumen drücken, weil sie im animaltracker schon wieder gelb eingezeichnet ist. Aber das hatten wir ja schön öfter.

Felix und VRoni geht es noch gut in Marokko, wo beide zwischen einer Deponie und Feuchtgebieten pendeln, Felix hat wahrscheinlich eine Saline als Übernachtungsplatz gefunden und VRoni bleibt ihrer Flussaue treu.

Der nach Spanien zurückgekehrte Odysseus zieht täglich auf die Deponie von Chiclana de la Frontera und übernachtet in der Laguna de la Paja. Am Samstag machte er einen größeren Ausflug zu einem Kompostierwerk und kehrte erst am Sonntag abend zur Deponie Chiclana zurück. Adios kehrte nach diesem Ausflug allerdings nicht zur Deponie, sondern in die bewässerten Felder der Guadalquivir-Mündung in die Nähe von Isla Major zurück.

Voyager pendelt häufig zwischen der Deponie von Lleida und dem Rio Segre. An manchen Tagen sucht er die Deponie nicht auf, sondern sucht seine Nahrung nur in der Flussaue.


Der erste Pfälzer Senderstorch ist nach Europa zurückgekehrt!




Der Wasserstand der Laguna de la Paja dürfte derzeit deutlich niedriger sein, da Odyseus mitten drin übernachtet hat.
Quelle: google Earth Jose Luis Bermudez

Zusammenfassung 27.2.16


Nachdem sich die meisten Senderstörche über Winter recht ruhig verhielten und die meisten ortstreu waren, kommt nun Bewegung in die Tiere. Einige vergrößerten ihren Aktionsradius im Überwinterungsgebiet, einige wenige verließen es.

Interessant sind hier vor allem Störche aus dem Jahr 2014, da man von ihnen erwarten kann, dass sie ihre Überwinterungsgebiete dieses Jahr verlassen werden. Bereits am 17.2. verließ Louis, geboren in Böhringen am Bodensee, sein Überwinterungsgebiet bei Sevilla und zog in Etappen bis zum 23.2. zu einer Deponie, südwestlich von Madrid.

Am 22.2. überquerte Mia, ein Storch, der im Jahr 2014 erwachsen im Naturschutzgebiet Dehesa Abajo (Andalusien, in einem Bewässerungsgebiet des Guadalquivir) besendert wurde, die Straße von Gibraltar. Am 23. Februar hatte er den Ort seiner Besenderung wieder erreicht und hält sich seitdem dort  auf.

Aber auch bei den Pfälzer Senderstörchen gab es Bewegung. So zog Felix Mitte Februar ca. 160 km nach Südwesten, um am 26.2. wieder an seinen vorherigen Überwinterungsort Casablanca zurückzukehren.

Und am 24.2. setzte Odysseus 16.08 Uhr unvermittelt von Tanger aus zur Überquerung des Mittelmeeres an der Straße von Gibraltar an. In 22 Minuten hatte er die Strecke von knapp 23 Minuten hinter sich gebracht. Er ruhte sich auf den Höhen von Facinas (bei Chiclana de la Frontera) mitten in einem Windpark ca. 1 Stunde aus, flog zu einer Deponie, um dann auf einem Strommast nordwestlich von Facinas in der Laguna de la Paja zu übernachten.

Von Jessica und Borni in Mali gibt es derzeit keine aktuellen Daten. Interessant war bei den beiden, dass sie sich mitten in Afrika bis auf 200 m angenähert haben (siehe Bild aus Google Earth).

VRoni, Adios und Voyager sind „noch vor Ort“, was auch weiterhin so bleiben könnte. Aber Störche sind immer für eine Überraschung gut.
Das wird Herr Dr. Wolfgang Fiedler, Leiter der Vogelwarte Radolfzell, in seinem Vortrag im Rheinland-Pfälzischen Storchenzentrum am Freitag, den 4.3.16 (Beginn 19.00 Uhr), mit vielen hochinteressanten Beispielen belegen. Platzreservierung unter storchenzentrum@pfalzstorch.de ist empfehlenswert!

 

 

 




Borni und Jessica:
Die etwas dickeren orangefarbenen Linien zeigen die Annäherung bis auf 200 m.




Immer noch "Winterruhe"


2016-02-09 Zusammenfassung 

Die 7 überlebenden Störche befinden sich noch in ihren Überwinterungsgebieten.

Nach 9 Tagen gab Jessicas Sender wieder Signale ab. Sie fliegt immer noch in der Großregion Mopti (Mali, Niger-Binnendelta) herum, ist aber ein bisschen weiter nach Westen (Bandiagara) gezogen.

Borni hält sich nur 133 km von ihr entfernt in der gleichen Region auf.

In Marokko leben  Felix mittlerweile südwestlich von Casablanca, VRoni bei Marrakesh und Odysseus in und um Tanger.

Auch die beiden „Spanier“ Adios (Jerez de la Frontera) und Voyager bei Lleida machen auch noch keine Anstalten, sich auf den Rückweg zu machen.

 

 




aus Movebank: Jessicas "kerzengerade Zugstrecke" kommt durch 9 Tage Unterbrechung der Übertragung zustande.


2 Spanien-, 5 Afrika-Überwinterer


Zusammenfassung 11.1.16

Nachdem Odysseus uns tagelang nach seinem Verschwinden am 8.12. in Tiflet in Atem hielt, tauchte er am 18.12. wohlbehalten bei Kenitra wieder auf und zog dann parallel zur Küste (und zu einer Autobahn). Zuerst lag der Verdacht nahe, dass er oder sein Sender mit einem Auto/LKW transportiert würden, aber er suchte dann verschiedene Nahrungsbiotope auf und setzte seinen Weg nach Tanger fort, wo er sich derzeit von einer großen Deponie ernährt.

Auch VRoni und Felix halten sich in Marokko auf. Felix findet bei Casablanca auf einer Deponie seine Nahrung, während VRoni sich in einer Flussaue und auf Äckern befindet. Auf Google Earth ist nicht erkennbar, ob auf dem Ackergelände mittlerweile eine Deponie eingerichtet wurde. Da VRoni aber immer einen Punkt sehr konsequent anfliegt, wäre dies eine mögliche Erklärung.

Von den beiden aus Mali kamen gestern Abend die letzten Daten. Jessica und Borni befinden sich am Nigerbinnendelta. Jessica legt immer größere Strecken auf ihrer Suche nach Nahrung zurück. Offensichtlich ändern sich dort gerade die Bedingungen.

Die beiden letzten Spanien-Überwinterer leben sicher und offensichtlich sehr bequem von den Deponien bei Lleida und Jerez de la Frontera. Adios sucht immerhin auch Felder auf. Ob diese momentan bewässert werden, ist nicht sicher.

 


In Afrika lebt sich's noch gut


Fünf der noch sieben lebenden Senderstörche finden in Afrika ihr Futter. Aber sowohl Odysseus mit seinem Zug nach Norden,  als auch Jessica zeigen mehr Bewegung in der letzten Zeit. Jetzt wird es spannend, ob Odysseus die Meerenge überquert. Genauso interessant bleibt es bei Jessica: wird sie in ihrem neuen Gebiet genug Nahrung finden oder muss sie weiter ständig ziehen, was natürlich sehr Kräfte zehrend ist.
Borni hat heute noch nicht aus dem Nigerbinnendelta gesendet.

VRoni (Äcker) und Felix (Deponie) sind wohl noch ergiebig genug für die beiden, denn Vroni hält sich schon seit Ende September bei Marrakesch auf, Felix verließ am 7.12. Rabat und ist seit dem 27.12. nach ein paar Zwischenstationen bei Casablanca.

Voyager ist seiner Deponie bei Lleida seit dem 15.9. treu und Adios hat am 26.12. Isla Major verlassen, um in der Nähe von Jerez de la Frontera eine neue Bleibe zu finden. Warum sein Sender ab 6.12. für kurze Zeit  keine Daten geschickt hat, ist unklar.


Jessica hat es wieder geschafft!




Gemüseanbau mit Bewässerung (Foto: bienenritter, google earth)

15.12.15

Wochenlang musste man um Jessica bangen, aber sie hat es wieder geschafft und einige, wenige Daten wurden von ihr übermittelt, was auf ein sehr schwaches Netz schließen lässt. In dieser Gegend kann das leider immer wieder passieren.
Sie hat zwischen dem 13. und 14. einen Bogen über Burkina Faso genommen und dabei ca. 250 km zurückgelegt. Auf Google earth finden sich eindrucksvolle Landschaftsfotos aus diesem Gebiet, einem Anbaugebiet für Baumwolle, Gemüse usw.

Für Mercedes besteht keinerlei Hoffnung mehr. Seine Ortsänderung lässt eher auf Transport, höchstwahrscheinlich durch ein Raubtier, schließen.

Adios, Voyager, VRoni, Borni und Felix scheint es gut zu gehen, denn sie zeigten in der letzten Zeit ausreichende Bewegungsradien. Bei Odysseus rissen die Daten am 9.12. um 18.00 ab.

 




Grenzübergang Burkina Faso (Locatelli, google earth)



Lieselotte bei Lleida umgekommen


24.11.15

Afrika

Mali

Borni hat am 22.11. zum letzten Mal gesendet. Er befindet sich allerdings in einem Gebiet, in dem man davon ausgehen kann, dass das handy-Netz hauptsächlich aus Löchern besteht.

Marokko

VRoni hält sich immer noch bei Marrakesh auf und sucht dort an unterschiedlichen Orten Nahrung.

Seinen Übernachtungsplatz in Tiflet in der Avenue Prince Moulay hat Odysseus gegen einen auf der großen Moschee eingetauscht. Er bewegt sich innerhalb eines Dreieckes Stadt-Fluss-Feuchtgebiet (laut google earth). Das Feuchtgebiet könnte aber mittlerweile z. B. auch als Deponie genutzt sein, muss aber nicht.

In einem Wald nahe Rabat übernachtet Felix regelmäßig, aber nicht immer am selben Ort. Tagsüber zieht er zu einer Deponie, an der es auch Wasserbecken gibt.

Europa

Spanien

Herr Fiedler hat Lieselotte und auch deren Sender auf einem Feld bei Lleida gefunden. Ob sie an dem nahe gelegenen Strommast umgekommen ist, lässt sich vielleicht nie mehr feststellen.

Der letzte, der die Gegend von Lleida überlebt hat, ist Voyager, der zwischen Flusstal, Deponie und einem Rast- und Übernachtungsplatz in Montoliu de Lleida hin- und herfliegt. Die Nacht von Samstag auf Sonntag hat er am Fluss übernachtet und sonntags nur kurz die Deponie aufgesucht. Gab es vielleicht keine Mülllieferungen?

In den bewässerten Feldern des Rio Guadalquivir hält sich Adios nun schon seit Ende Oktober auf. Interessant wäre es, herauszufinden, wie lange dort noch bewässert wird. Fotos oder Infos zu diesen Feldern um Isla Major wären mir sehr willkommen.


Mercedes in Mauretanien tot


Seit 7.11. meldet Mercedes nur noch aus einem Gebiet von 300m, d. h. diese Entfernung entspricht den Ungenauigkeiten der GPS-Signal-Auswertung.

Heute erfuhr ich von Herrn Fiedler, dass die Bewegungssensoren keine Veränderungen mehr zeigen. Das heißt mit größter Wahrscheinlich keit, dass Mercedes tot ist. Das MPI wird sein großes Netzwerk aktivieren und versuchen diesen Sender in Mauretanien zu finden.

Von Jessica gibt es immer noch keine Neuigkeiten.

 

 


Nur noch 9 von 26 fliegen!


 

9.11.15

Am letzten Wochenende hat uns Herr Fiedler die neuesten Erkenntnisse nach Bornheim gebracht.

Zu Dirgni und zu ihrem Verschwinden gibt es keinerlei Neuigkeiten. Bei ihr war ganz plötzlich das Signal abgebrochen.  Das heißt, man konnte nicht beobachten, dass sie längere Zeit an einer Stelle lag oder Ähnliches. Dies macht das Auffinden des Senders fast unmöglich.

Die Deponie Montoliu ernährt Lieselotte und Voyager noch immer. 
Adios kam vom Müll wohl (vorerst) ab und sucht in Feldern Nahrung, die vielleicht derzeit bewässert werden. Für aktuelle Fotos von dort wäre ich dankbar.

Jessicas Sender hat am 31.10. zum letzten Mal aus dem Grenzgebiet Niger-Burkina Faso gesendet. Auch in dieser Gegend sind Funklöcher an der Tagesordnung, aber leider auch Jäger.

Borni und Mercedes haben große Feuchtgebiete gefunden, die aber im Laufe des Winters trocken werden. Bei den beiden wird es also spannend, ob sie sich Ersatzbiotope (Deponie, bewässerte Felder) erschließen können oder ob sie früh umkehren gen Norden.

Felix und Odysseus haben solche nassen Felder entdeckt und offensichtlich schon seit längerem für gut befunden.

Bis auf den Sender von Ede und Dirgni konnten alle sicher gestellt werden und befinden sich wieder beim MPI in Radolfzell.
Höchstwahrscheinlich können alle im nächsten Jahr wieder verwendet werden.



Borni

Afrika

Mali

Bei Mopti

Niger-Binnen-Delta

Felix

Afrika

Marokko

Bei Rabat

Bewässerte? Felder

Mercedes

Afrika

Mauretanien

Bei Nuakchott

Flussaue

VRoni

Afrika              

Marokko

Bei Marrakesch

Deponie

Odysseus

Afrika

Marokko

Bei Ben Mansour

Bewässertes Feld

Jessica

Afrika

Niger

Bei Niamey

Grenze zu Burkina Faso

Adios

Europa

Spanien

Bei Sevilla

Bewässertes Feld

Dirgni

Europa

Spanien

Bei Sevilla

tot

Lieselotte

Europa

Spanien

Bei Lleida

Deponie

Voyager

Europa

Spanien

Bei Lleida

Deponie



Mercedes und Borni wieder auf Sendung!


6.10.15

Von beiden werden seit gestern wieder Signale empfangen, allerdings nicht in der gewohnten Dichte. Dadurch entstehen auch auf dem animaltracker sehr geradlinige "Flüge", weil einfach Daten zwischendrin fehlen.

 Momentan sieht die Lage so aus:

 

Borni

Afrika

Mali

Bei Mopti

Niger-Binnen-Delta

Felix

Afrika

Marokko

Ben Mansour

Bewässerte Felder

Mercedes

Afrika

Mali

Bei Aleg

 

Odysseus

Afrika

Marokko

Ben Mansour

Bewässerte Felder

VRoni

Afrika

Marokko

Bei Rabat

 

Adios

Europa

Spanien

Bei Toledo

 

Dirgni

Europa

Spanien

Bei Madrid

 

Lieselotte

Europa

Spanien

Bei Lleida

 

Voyager

Europa

Spanien

Bei Lleida

 


6 Pfälzer in Afrika




Auf diesem Mast übernachtet Dirgni. Google earth street view macht es möglich!

Zusammenfassung 1.10.15

Die Behauptung, dass Pfälzer Störche nicht nach Afrika ziehen, ist widerlegt!

Von den verbliebenen Störchen befinden sich 6 in Afrika, 4 in Spanien. Leider kommt von Jessica nichts mehr und sie wurde im animaltracker grau markiert, was nichts Gutes verheißt. Genaueres liegt mir noch nicht vor.

Obwohl im animaltracker verwirrende Daten von VRoni kommen, scheint es ihr gut zu gehen. Die kmz-Daten, aus denen ich die Zusammenfassungen baue, zeigen VRoni munter in einem Feuchtgebiet bei Marrakesch agierend. Ob sie auch eine Deponie aufsucht, ist nicht so deutlich zu erkennen.

Nordöstlich von Kenitra zieht Felix durch bewässerte Felder.
Sowohl von Mercedes als auch von Borni gibt es seit dem 26.9. keine Daten.
Odysseus startete am 30.9. um 9.00 Uhr nordöstlich von Barbate (nahe an der Straße von Gibraltar!) und sendete die nächsten Daten um 17.55 Uhr bereits aus dem Nordwesten von Kenitra (Marokko).

Bei Madrid zieht Dirgni zwischen Deponie und Feuchtgebiet hin und her. Bei Lleida tun es ihr Adios, Voyager und Lieselotte gleich.


Kein Pfälzer mehr in Frankreich, 5 in Afrika


Zusammenfassung 29.9.15

Am 26.9. hat endlich auch der letzte Pfälzer die spanische Grenze passiert. Lieselotte hält sich, wie auch Adios und Voyager bei Lleida auf. Sie besuchen dort die große Deponie Montoliu de Lleida und , manchmal sogar gemeinsam, die umliegenden bewässerten Felder von Lleida.

Diese Deponie kostete Ede bereits am 31.8. und Johannes am 10.9. das Leben. Johannes lag neben einer Sickergrube der großen Deponie von Lleida. Ob ihn vergiftete Sickerwässer oder eine Krankheit etc. das Leben kosteten, konnte nicht geklärt werden.
Am 24.9.15 wurde sein Sender nach Alfés transportiert und am 25.9. nach Lleida zur Delegación de Hacienda de Lleida. Diese Rückführungen werden alle über die Vogelwarte Radolfzell organisiert. Sie wiederum kennen Forscher oder kooperierende Biologen, die informiert werden und dann erst aktiv werden. Hinweise, wenn ein Vogel zu lange nur geringfügige Bewegungen zeigt, sind von allen hilfreich, die das Besenderungsprojekt verfolgen.

Mercedes verließ am 24. bereits wieder die Gegend von Rabat in Richtung Marrakesch (25.9.).
Am 26.9.15 reißen nordwestlich von Agadir die Daten ab. Jetzt heißt es abzuwarten. Das gleiche gilt für Borni, VRoni und Jessica. Mit jedem Tag mehr sinken allerdings die Chancen jemals wieder etwas von den dreien zu hören oder gar den Sender zurückzubekommen.
Nur von Felix gibt es aktuelle Daten aus Afrika. Seit dem 24.9. sucht Felix nordöstlich von Kenitra bei Lamlaguit, in einem großen Bewässerungsfeldbaugebiet am Fluss Oued Sebou Nahrung.

Dirgni pendelt zwischen einer Deponie bei Madrid und Lagunas de las madres.

Odysseus hat bei Dos Hermanas in Andalusien am 19.9. bewässerte Felder entdeckt und hat nur an einem Tag die dort in der Nähe befindlich Deponie aufgesucht.

Alle anderen der 26 besenderten Störche sind tot. 


4 Pfälzer in Afrika!


Zusammenfassung 22.9.15

Mercedes erreichte gestern abend um 17.55 Uhr die bewässerten Felder von Larache südlich von Rabat. Derzeit sind 4 pfälzer Störche in Afrika. Von Borni kamen nur noch ein Tag lang nach seiner Saharaüberquerung Daten bei movebank an. Bei Jessica besteht noch Hoffnung, dass sie wieder aus dem oder den Funklöchern herauskommt. Aber am 29.8. kamen von ihr die letzten Signale aus der Gegend von Zag (Marokko). Vroni ernährt sich jetzt auch mal hauptsächlich von Müll, inspiziert aber bei ihren Ausflügen auch die Umgebung, vor allem ein Flusstal.

Lieselotte zog gestern durch bis zur Deponie von Bourg-en-Bresse.


Wieder eine weitere Etappe nach Süden genommen


Zusammenfassung 21.9.15

Zwischen dem 16. und 20.9. kam nochmals Bewegung in die Gruppe.

Am 20.9. löste sich Lieselotte von Hesse bei Sarrebourg und erreichte Dôle. Sie ist der letzte der rheinland-pfälzischen Störche, der sich noch in Frankreich aufhält.

Von Jessica und Borni gibt es keine weiteren Daten. Nachdem Borni am 15.9. die Grenze nach Mali überquerte, kann man seinen Weg nur noch bis zum 17.9. bis zu einem Flussgebiet nördlich von Soumpí verfolgen.
Bei Rabat (Marokko) pendelt Vroni seit 15.9. zwischen Deponie und Äckern.

Adios und Voyager ernähren sich von der großen Deponie bei Lleida. Beide suchen aber immer wieder den nahe gelegenen Fluss Segre entweder zur Nahrungsaufnahme oder zum Trinken auf.

Ab 17.9. machte Odysseus eine größere Tour und hält sich nun in der Nähe von Cadiz auf bewässerten Feldern auf. Auch Mercedes sucht dort nach Nahrung.

Ebenfalls bei Cadiz fliegt Felix mal zu bewässerten Feldern, mal zur Laguna de Selí.

Dirgni ist seit 16.9. in der Gegend von Madrid. Dort verließ sie ein große Deponie. Sonntags wird wahrscheinlich kein Müll angeliefert. Allerdings fand sie gleich eine weitere, auf der sie sich heut morgen noch aufhielt.


Wieder Daten aus Afrika!


Zusammenfassung 15.9.15

Von Vroni, dem schlauen Mädchen von den Wässerwiesen, gibt es nach interessanten Meldungen aus dem Bewässerungsfeldbau auch Positives aus Marokko. Heute morgen 11.00 Uhr hielt sie sich in der Nähe der Universität von Rabat auf.

Mit Spannung hofft man auf neue Meldungen aus Afrika von Jessica und Borni. Aber hier besteht noch Hoffnung, dass es bald wieder Lebenszeichen von den beiden gibt.

Adios und Voyager leben derzeit in Spanien auf der Deponie von Lleida, machen aber immer wieder Ausflüge zu Äckern oder Gewässern.

An der Bahnlinie von San Roque liegt der Kadaver von Cosima. Diese Bahnlinie in der Nähe von Algeciras ist berühmt für die zahlreichen Storchennester. Man darf sich gar nicht vorstellen, wie viele Störche Cosimas Schicksal erleiden: Stromschlag an elektrischen Einrichtungen der Eisenbahn (Renfe, Spanien). Eine Senderbergung ist sehr wahrscheinlich. Die entsprechenden Kontakte sind bereits geknüpft.

Dirgni wechselt immer wieder die Nahrungsbiotope. Von Deponien über bewässerte Felder, oder Äckern bis zum Parque natural de Alto Tajo (Guadalajara) ist bei ihr alles dabei.

Felix schlägt sich seit dem 9.9. bei Toledo (Alcazar de San Juan) wahrscheinlich in einem Kompostwerk durch. Er sucht aber auch Gewässer in der Umgebung auf.

Ebenfalls bereits seit dem 9.9. befindet sich Mercedes bei Almagro auf einer Deponie, macht aber Ausflüge zum  Arroyo  de San Andrés.

Bis gestern war auch Odysseus auf dieser Deponie, zog aber heute weiter zu den bereits erwähnten Tablas de Daimiel.

In Saint-Vallier reißen  am 9.9. um 18.00 die Daten von Fuchur ab. Wer seine „Flugroute“ genau zurückverfolgt, wird feststellen, dass er  seit 11.9 in (und nicht auf)  einem Verwaltungsgebäude in Grenoble „sitzt“.  Das heißt: sein Sender wurde mit dem Auto an eine öffentliche Einrichtung transportiert. Leider hat von dort noch niemand Herrn Fiedler benachrichtigt, damit der Sender gesichert werden kann. Herr Fiedler bemüht sich gerade um einen Kontakt.

Seit 10.9.15 kommen von Johannes nur noch Daten aus einem Bereich von 15 m von der Deponie in Lleida von einem Sickerwasserteich. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch er umgekommen ist. Auch wird der Sender wahrscheinlich geborgen.

Auch Lieselotte muss sich bei einer Art Deponie bei Sarrebourg (Frankreich) aufhalten.

Ob der Tod von Siggi bei Calamocha (oberes Ebrotal, Spanien) von einem Raubtier (wildernde Hunde, Luchs usw.) herbeigeführt wurde, oder ob dieses nur den Kadaver vertilgt hat, lässt sich nicht mehr klären. Die wenigen Knochen- und Federreste ließen nur Spekulationen zu. Auch Rhenus ist seit 2.9. tot (Zaragoza).


Bereits zwei Rheinland-Pfälzer in Afrika!


Gestern hat es Borni bis Marokko geschafft. Von der wahrscheinlich noch in Marokko lebenden Jessica gibt es noch immer keine neuen Daten. Da Störche 10 Tage oder mehr brauchen, um die Sahara zu schaffen, liegt sie also noch im Rahmen. Außerhalb der Wüste ist das handy-Netz wieder besser.

Fuchur hat es am 8.9. endlich geschafft, sich von den Queichwiesen zu lösen. Ich hatte ihn noch am 7.9. dort beobachtet. Er sah gesund aus, ist aber einfach nicht hoch geflogen. Da er jetzt aber bis Dôle kam, scheint er doch voll flugfähig zu sein.

Außer ihm hält sich nur noch Lieselotte in Frankreich auf (Sarrebourg).

Auf Deponien ernähren sich derzeit Adios, Voyager, Johannes (alle 3 bei Lleida), Cosima bei Malaga, VRoni bei Medina Sidonia.
Odysseus hat die Tablas de Daimiel, ein wunderschönes Feuchtgebiet entdeckt.
Mercedes war heute morgen bei Ciudad Real und Felix bei Toledo.

Dirgni war zu mindest heute morgen über bewässerten Feldern zu beobachten.

Gerade in den letzten beiden Tagen haben einige der rheinland-pfälzischen Störche ein größeres Stück Weg zurück gelegt. Vielleicht war ja besonders gute Thermik! Wenn jemand genauere Infos darüber hat, kann er sich gerne unter storchenzentrum@pfalzstorch.de melden.

 


Handynetz über der Sahara lückig!


Jessica überquert wahrscheinlich die Sahara, in der das handynetz nicht ausreichend ist.

In Frankreich halten sich derzeit nur noch Johannes und Lieselotte auf. Alle anderen sind in Spanien.
Leider gibt es weitere Verluste zu verzeichnen. Paul ist das vierte Stromtod-Opfer. Siggi, Rhenus und Jünter sind ebenfalls tot. Hier sind die Ursachen noch nicht geklärt.

Der Verbleib von Ede wird gerade von der Vogelwarte noch geklärt.


Jessica in Afrika!


23.8.15

Jessica hat als erster rheinland-pfälzischer Senderstorch Afrika erreicht! Gestern startete sie 14.30 Uhr 137 km von Tarifa entfernt, erreichte um  15.10 Dar el Kherroub (3 km von der marokkanischen Küste entfernt) und zog ziemlich zügig durch bis Tetouan. Heute morgen hielt sie sich in einem Mündungsgebiet nahe bei Tetouan auf. Um 20 Uhr hatte sie ein Flusstal nordöstlich von Kenitra erreicht.

Fuchur hingegen hat die Queichwiesen immer noch nicht verlassen. Nur wenige seiner Artgenossen leisten ihm derzeit noch Gesellschaft, denn die meisten Jung- und Altstörche sind bereits nach Süden abgezogen. Ebenso ortstreu ist Lieselotte, die sich immer noch in der Gegend von St. Avold aufhält.

Am späten Sonntagnachmittag wurde Adios von der Pflegestation Athenas in die Freiheit entlassen. Bisher hat er nur kurze Flüge in die Umgebung gemacht. Hoffentlich ist er wieder richtig gesund nach seiner Landung im Kamin.

Johannes sucht seine Nahrung in einer Bachaue bei Lons-le-Saunier.

Große Anziehungskraft übt die große Deponie bei Lleida aus. Viele Störche peilen sie an, so auch Jünter, Rhenus und Odysseus. Voyager hat bei seinen Ausflügen von der Deponie aus ein Gebiet entdeckt, in dem es viele riesige Kreiselregner gibt. Wenn die derzeit in Betrieb sind, wäre das eine echte Alternative zu „Fast Food“. Felix hat sich in der Gegend der Deponie aber trotzdem für Nahrung von den Äckern entschieden.

Im oberen Ebrotal (Zaragoza) sucht Vroni auf Äckern (eventuell bewässert!) nach Nahrung.
Ebenfalls Tal des Ebro hält sich Siggi auf. Aber seit 21.8. hat er nur noch einen minimalen Bewegungsradius.

Zwischen der Deponie Marza von Empuriabrava und einem großen Feuchtgebiet ziehen  Cosima, Borni und Dirgni hin und her. Paul tat es ihnen viele Tage gleich, aber seit 22.8. hält er sich in der Nähe eines Bauernhofes auf und hat nur noch einen sehr geringen Bewegungsradius. Ede war auch viele Tage auf dieser Deponie, hat jetzt aber mal einen weiteren Ausflug gewagt. Vielleicht findet er ja den „Absprung“ dieses Mal etwas schneller aus in Strasbourg.

In der Nähe von Madrid pendelt Mercedes zwischen einer Deponie und einer Bachaue seit 21.8. hin und her.




Stand 23.8.15


Deutschland Frankreich Spanien Marokko Nicht flügge geworden Todesursache unbekannt Stromtod 
Fuchur Lieselotte, Adios Borni, Cosima, Dirgni, Ede, Felix, Johannes, Jünter, Mercedes, Odysseus, Paul, Rhenus, Siggi, Voyager, VRoni Jessica Hannes, Ilan Andra, Otto, Victor Ute, Süwe, Emma 
13 


20.8.15


 

Auch Victor ist mittlerweile als tot gemeldet. Genaueres ist noch nicht bekannt. Die elsässische Naturschutzorganisation aprecial wird den Sender zurückschicken.

 

Fuchurs Sender funktioniert, aber bei der Übertragung auf movebank gibt es wohl technische Probleme, so dass er auch nicht in animaltracker aktualisiert werden kann. Herr Dr. Fiedler wird sich darum kümmern, sobald er wieder im Land ist. Momentan kämpft er mit einigen europäischen Funklöchern.

Senderstörche

Deutschland

Frankreich

Spanien

Stromtot

Flügge gestorben

Nicht flügge geworden

Fuchur

Adios,  Lieselotte, Johannes

Dirgni, Paul, Cosima, Borni, Ede, Jünter, Rhenus, Felix, Siggi, Odysseus, Voyager, Mercedes, Jessica, VRoni

Ute, Emma, SÜWE

Otto, Andra, Victor

Ilan, Hannes



Adios gerettet


19.8.15

Fuchurs Sender funktioniert momentan nicht. Wir konnten ihn auch nicht auf einem seiner Schlafplätze beobachten.

Lieselotte hält es immer noch bei St. Avold.

Adios befindet sich seit 13.8. nicht freiwillig auf dem Gelände einer Tierauffangstation Associacion Athénas bei Lons-le-Saunier. Laut Vogelwarte geht es ihm wieder gut und er wird am Sonntag frei gelassen. Hier eine Zusammenfassung von http://www.maxcineziehtindensueden.com/:
Zusammen mit  fünf anderen Störchen landete Adios im Kamin einer Fabrik, die aus Müll Methan und aus Methan wiederum Elektrizität gewinnt. Drei Störche verendeten, während die drei anderen zum Glück von der Feuerwehr gerettet wurden und in die Auffangstation Athenas gebracht wurden.

Victor hielt sich vorher auf der Deponie von Colmar auf, bevor er  am 17.8.oder auch nur sein Sender bei Aprecial (Colmar) ankamen. Die Vogelwarte wird bei der Naturschutzorganisation nachfragen, was mit Victor los ist.

Johannes befindet sich noch auf der Deponie von Colmar.

Dirgni hat es bis Spanien geschafft, leider nur bis zur Mülldeponie von Marza, wo sich gerade auch Paul , Cosima, Borni, Ede aufhalten. Cosima pendelt zwischen Deponie Marza und Flussaue el Fluvia. Ede und Paul bleiben seit mehreren Tagen immer nahe dieser Deponie (nordöstlich von Figueres).

Jünter und Rhenus halten sich stets nahe der großen Deponie von Lleida auf, während sich Odysseus, Siggi, Voyager dort in der Nähe auf bewässerten Feldern und in Bachauen umsehen.

Borni findet in einem großen zusammenhängenden Feuchtgebiet bei Empuriabrava Nahrung. Es handelt sich um das Mündungsdelta des El Fluviá. 

Felix zieht in der Gegend der Mülldeponie Lleida herum, sucht sich seine Nahrung aber auf bewässerten Feldern z. B. mit Kreiselregner

Auf den bewässerten Feldern des Ebrotales suchen Siggi und Mercedes nach Nahrung.

Jessica hat es bis Teruel, einer Gegend, die für ihren hervorragenden Schinken bekannt ist, und damit am weitesten nach  Süden geschafft.

 

Deutschland

Frankreich

Spanien

Stromtot

Flügge erkrankt

Nicht flügge geworden

Fuchur

Adios, Johannes, Lieselotte, Victor

Dirgni, Paul, Cosima, Borni, Ede, Jünter, Rhenus, Felix, Siggi, Odysseus, Voyager, Mercedes, Jessica, Borni

Ute, Emma, Süwe

Otto, Andra

Ilan, Hannes

1

4

14

3

2

2

 

 


Zwei weitere Senderstörche den Stromtod gestorben!




Emmas Todesfalle

13.8.15

Emma bekam an einem Mast der französischen Eisenbahn einen tödlichen Stromschlag. Genau wie Ute wäre sie unbesendert nie gefunden worden. Deshalb ist es so wichtig gefährliche Masten zu dokumentieren. Hierbei kann jeder mithelfen! Alle wichtigen Informationen gibt es auf der Plattform des NABU unter http://www.naturgucker.de/natur.dll/$/

SÜWE erreichte zusammen mit 50 anderen Störchen die französischen Pyrenäen und starb an einer Mittelspannungsleitung (wahrscheinlich am Mast). Der Sender wurde ebenfalls sicher gestellt.

Fuchur ist als einziger noch auf deutschem Boden. Von ihm kommen über animaltracker derzeit keine Signale, aber gestern wurde er noch wohlauf bei Ottersheim in den Wässerwiesen beobachtet. Da er schon in den Wiesen übernachtet hat, besteht der Verdacht, dass er vielleicht nicht sehr gut fliegen kann. Er ist zwar flugfähig, aber er legt nur recht kurze Strecken zurück. Von seinem Flugbild wurden Fotos angefertigt, um den Grund für seine "Flugfaulheit" zu finden.

Dirgni pendelt nun auch zwischen der Deponie in Wintzenbach und dem Sauerdelta hin und her.

Zusammen mit Cosima, Jünter, VRoni und Borni rastete Odysseus heute morgen bei Les Tourrettes.

Lieselotte hält sich immer noch in den Wiesen bei St. Avold auf.

Ede hat die Deponie von Bourg-en-Bresse als Trittstein entdeckt, wie schon viele vor ihm auch. Siggi, Paul und Felix sind zusammen auf der von Pierrelatte

Ebenfalls bei Sélestat, allerdings jetzt in Ribeauvillé, sucht Victor Heuschrecken usw. auf den Wiesen. Johannes leistet ihm mittlerweile dabei Gesellschaft.

Rhenus und Voyager halten der Deponie von Lleida die Treue. Östlich von Lleida  findet sich die Deponie Castellnou de Seana, wo außer Mercedes noch ein weiterer Senderstorch (und sicherlich viele andere unbesenderte) hoffentlich nur rastet. Mirabell gehört zu dem Besenderungsprojekt Radolfzell Böhringen 2014, genau wie Lola (Lleida).


Nur noch zwei rheinland-pfälzische Senderstörche in der Pfalz!


11.8.15

 

Fuchur streunt immer noch in den Wässerwiesen bei Ottersheim herum. Dirgni hielt sich heute Morgen noch bei Maximiliansau, heute Abend hatte sie den Hagenbacher Altrhein erreicht.

Odysseus hat es auf seiner Reise in die Schweiz an den Genfer See verschlagen.

Lieselotte findet in den Wiesen bei St. Avold derzeit noch ausreichend Nahrung.

Endlich bewegt sich Ede wieder mehr und löst sich etwas von der Deponie in Strasbourg. Er machte einen Ausflug zum Großen Ried nach Rhinau und war heute Abend schon bei Dole. Johannes hat diese Deponie nur kurz besucht, um dann in einem Bachtal südlich von Strasbourg zu rasten.

Als ergiebigen Storchenlebensraum haben Victor und Jessica die Wiesen bei Sélestat für sich entdeckt.

Cosima, Vroni und Borni ziehen in einer Gruppe durch das Doubstal gen Süden.

Siggi und Paul hielten sich mehrere Tage gemeinsam auf Äckern bei Lons-le-Saunier auf. Siggi ist jetzt nördlich von Lons-le-Saunier. Adios und Paul wurden auf eine Deponie bei Bourg-en-Bresse aufmerksam.

Felix zog, wie sehr viele andere Störche auch, durch die Burgundische Pforte bis in die Gegend von Villars-les-Dombes. Hier war ein verlandender See sein Ziel (Etang baudiere).

Voyager hat die große Deponie bei Lleida gefunden, auf der sich Rhenus immer noch aufhält. Ganz in der Nähe gibt es eine weitere Deponie, die Mercedes angeflogen hat. Hoffentlich treibt es sie bald weiter Richtung Süden. Die Umgebung von Lleida bietet allerdings in dieser trockenen Jahreszeit nicht viel Anreiz dazu.

 

 


12 der rheinland-pfälzischen Senderstörche in Frankreich




VRoni mitten unter 189 Störchen bei der Wiesenbewässerung in Offenbach

4.8.15

Rhenus macht auf einer großen Mülldeponie bei Lleida (spanisch Lérida) in Katalonien Rast. Diese Deponie gilt seit Jahren als wichtiger Trittstein auf dem Weg in den Süden. Hoffentlich bleibt er dort nicht hängen.

Derzeit sind 12 Senderstörche in Frankreich, wobei die „Rheingrenze“ bei einigen immer mal wieder überflogen wird.

Jünter und Felix schauen sich noch im elsässischen Sauerdelta um. Während es Johannes von dort auch immer wieder zur Müllkippe in Wintzenbach zieht, der auch Jünter immer mal wieder einen Besuch abstattet.

Borni traf in Straßbourg auf Ede, der sich schon seit 24.7. bei einem Kompostierwerk/Müllsortieranlage aufhält. Paul zog von hier Richtung Mühlhouse zum nächsten Kompostierwerk.

Jessica und Victor kamen bis Sélestat. Victor übernachtete in Hunawihr bei einem Wiedeansiedlungszentrum für Störche. Beide zogen zusammen wieder etwas Richtung Norden (Muttersholtz).
Adios, der schon bei Lyon war, zieht seit zwei Tagen auch wieder Richtung Norden (Lons-le-Saunier).

Voyager, SÜWE und Mercedes erreichten zusammen Orange via Rhonetal.

Fuchur und VRoni halten sich noch in den bewässerten Queichwiesen bei Offenbach auf, gestern und heute zusammen mit 189 anderen! Heute ist der letzte Bewässerungstag.

Dirgni suchen bei Eich und Cosima bei Offstein, u.a. auch bei den berühmten Offsteiner Teichen nach Nahrung.
Emma und Lieselotte bleiben noch am nächsten beim Nest, werden aber aktiver und kehren auch nicht immer abends dorthin zurück.

Siggi und Odysseus scheinen immer noch miteinander zu fliegen und erreichten Eichstetten am Kaiserstuhl.

 





1 Fuchur (ganz links) ebenfalls in den bewässerten Niederwiesen
2 Viele Alt- und nur noch wenige Jungvögel unter den 189 Störchen



Rhenus in Nordspanien!


3.8.15

Er überquerte über Andorra die Pyrenäen und flog heute morgen nördlich von Lleida.

11 Jungstörche erreichten bereits Frankreich. Adios, Mercedes, Voyager und Süwe halten sich bei Lyon auf. Die drei letztgenannten reisen zusammen. Bei Adios kann man das erst heute Abend sagen, da seine Daten zu einem späteren Zeitpunkt übertragen werden.

Bei Seltz befinden sich derzeit Felix und Johannes. Jünter erkundet das Sauerdelta, ein hervorragender Lebensraum, nicht nur für Störche! Borni hat es gerade in Richtung Roppenheim verlassen.

Jessica und Victor kamen bis Sélestat. Victor übernachtete in Hunawihr bei einem Wiedeansiedlungszentrum für Störche.

Ede, der seit dem 24.7. bei einem Strasbourger Kompostierwerk rastete, macht wieder weitere Ausflüge, heute bis ins badische Goldscheuer. Bei dem selben Werk ruht sich derzeit Paul von seiner Anreise aus den Queichwiesen aus.


Fuchur und VRoni halten sich noch in den bewässerten Queichwiesen bei Offenbach auf, gestern zusammen mit 140 anderen!

Siggi und Odysseus hat es ins badische Appenweier bzw. Offenburg verschlagen.

Dirgni suchen bei Eich und Cosima bei Offstein, u.a. auch bei den berühmten Offsteiner Teichen nach Nahrung.
Emma und Lieselotte bleiben noch am nächsten beim Nest, werden aber aktiver.


Der erste Storch ist schon am Mittelmeer


31.7.15

Rhenus hat gestern Nachmittag die Mittelmeerküste erreicht und hält sich in den Salinen bei Aigues Mortes auf.

Adios ist im Rhonetal bei Valence.

Voyager, Süwe und Mercedes reisen gemeinsam: Sie suchten heute Morgen auf einem Acker bei Belfort Nahrung. Süwe stammt vom Dach der Storchenscheune Bornheim, Voyager ist in der Voliere darunter aufgewachsen, und wurde auf der Kollerinsel ausgewildert, ca. 30 km von Bornheim entfernt). Süwe unternahm wohl einen kurzen Abstecher auf die Mülldeponie Wintzenbach, wo sie auf Mercedes traf, mit ihm zusammen auf exakt gleicher Bahn weiter nach Süden zog und in der badischen Rheinebene bei Bühl sich Voyager hinzugesellte. Zu dritt wechselten sie auf die elsässische Seite und flogen gemeinsam bis Belfort. Die Welt der Störche ist klein!

Felix flog gestern von seinem Nest in Sondernheim auf die badische Rheinseite, über Karlsruhe und Rastatt bis ins elsässische Münchhausen.

Odysseus verließ ebenfalls sein Nest in Sondernheim und hielt sich heute Morgen auf Wiesen im Kinzigtal im Schwarzwald auf.

Jünter und Johannes befinden sich auf der Mülldeponie im elsässischen Wintzenbach.

Victor ist im Elsass unterwegs, in der Nähe von Schlettstadt.

Jessica hat ihre westpfälzische Heimat verlassen und flog über Straßburg in die südbadischen Elzwiesen bei Rust, dem zweiten großen Wässerwiesengebiet in der Rheinebene.

Emma blieb in Lothringen, südlich von St. Avold, ihre Schwester Lieselotte bewegt sich nach wie vor noch in der Nähe ihres Heimatortes und übernachtet im elterlichen Nest.

Paul und Vroni folgen weiter der Queichwiesen-Bewässerung und sind zurzeit in den Holzwiesen bei Bellheim. Vroni übernachtet aber jeweils „zu Hause“ in Bornheim.

Die Wormser Jungstörche Siggi, Dirgni und Cosima haben sich auch von ihrem Nest gelöst. Während Siggi und Dirgni auf die andere Rheinseite in nordöstliche Richtung nach Südhessen gezogen sind, hält sich Cosima in der Nähe von Monsheim auf, hat aber die letzte Nacht ebenfalls nicht mehr zu Hause verbracht.

 

 



Schon 5 Tiere verloren




Nach den kleinen Rundreisen müssen sich die Jungtiere (Borni, Süwe) immer wieder ausruhen.

Die Sender wurden zwar sicher gestellt, aber den Tieren war leider nicht zu helfen. Otto und Andra, die anfangs kleine Touren machten, blieben irgendwann im Nest sitzen. Von Otto aus Rülzheim ist bekannt, dass er wohl genährt war. Also ist er wohl einfach erkrankt, wie es bei uns Menschen auch vorkommt. Andra vom Waldeck in Bornheim hat nie weite Touren gemacht. Auf dem Nest sah sie aber immer munter aus.

Alle anderen sind unterwegs. Süwe und Borni kehren noch täglich zum Nest zurück.


Viele zieht es weg vom Nest!




Besuch in den Wässerwiesen

Einige Senderstörche haben ihre Nester schon in “Richtung Süden” verlassen. Ob sie diese Richtung so früh schon beibehalten, muss sich noch zeigen.

So pendelt Rhenus aus Leimersheim zwischen einem wunderbaren Lebensraum, dem Sauerdelta, und der Mülldeponie bei Wintzenbach, beides im Elsass.

Adios und Ede, der vorher schon das “Badische” ausgiebig besucht hat, halten sich in Straßbourg bei der Orangerie auf. Dies ist eine Art Tiergarten mit Storchenhaltung. Außerdem leben in der Umgebung der Orangerie viele Störche mitten in der Stadt.

Auch Jünter und Paul aus Lachen-Speyerdorf zeigen eine Tendenz nach Süden und haben sich den großen Gruppen angeschlossen, die sich derzeit in den Wässerwiesen aufhalten.

VRoni besucht sie ebenfalls, kehrte aber bisher immer wieder zum Nest zurück.

Andra hingegen hat sich nicht mehr aus dem Nest bewegt und Ute ist an einem nicht ausreichend gesicherten Strommast tödlich verunglückt.

Hoffentlich haben die 22 (oder 23?) verbliebenen Störche mehr Glück!

Wenn Ihnen bei den Beobachtungen “Ihres” Storches im animaltracker etwas aufällt, wie z. B. geringerer Bewegungsradius oder schlechte Datenübertragung usw., wäre es gut, wenn Sie mich darauf hinweisen würden.

 

 

 

 


Ute starb den Stromtod




Keine Hauben auf den Isolatoren, nicht isolierte Metall-Leitungen!

Trotz Sicherungsmaßnahmen an vielen Masten, musste sich Ute ausgerechnet auf einen nicht ausreichend gesicherten Mast setzen und dabei tödlich verunglücken.  Der Sender konnte geborgen werden, für Ute konnte nichts mehr getan werden. Leider sind solche Masten noch zahlreich in der Landschaft vertreten und verlocken zum Ausruhen oder Übernachten. Hoffentlich bleibt Ute der einzige Stromtote!


Geschlechtsbestimmungstest bestanden


 

Mittlerweile weiß man, wer Männlein oder Weiblein ist und entsprechend werden in dieser Woche noch einige Namen geändert.
Die neue Namensliste gibt es hier.



Freilassung der Jungvögel auf der Kollerinsel


 

 

 

Unter den Augen von über 100 Storchenbegeisterten und vor laufender Filmkamera eines SWR-Teames wagten die beiden Senderstörche Victor und Voyager den Weg aus der Eingewöhnungsvoliere auf der Kollerinsel bei Otterstadt.

Sie befanden sich in Gesellschaft von 17 weiteren Störchen. Vor allem viele Jungvögel und einige Altvögel, die in der Storchenscheune gesund gepflegt wurden, drehten nach einigem Zögern ihre ersten Runden über dem herrlichen Wiesengelände.

Die meisten kehrten sehr rasch wieder zurück und einige mussten sich liegend erst einmal von dieser doch ungewohnten Arbeit erholen.

Wir hoffen, dass sie als Gruppe dann im August Richtung Süden ziehen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




1 Auf dem Rücken von Victor kann man den kleinen Sender erkennen

2 Ab hier gehen Victor und Voyager vielleicht getrennte Wege.



Die meisten Senderstörche fliegen!


24 der besenderten Störche sind wohlauf und machen ihre ersten Flugversuche. Zwei sind vor ihrem ersten Flug im Nest gestorben. Die Ursache ist wahrscheinlich nicht feststellbar, aber auch Störche bekommen leider Infektionen und andere Krankheiten.

Die kleinen und großen Ausflüge sind im animaltracker zu verfolgen.


Neues zum animaltracker


Allerdings noch nichts Neues vom animaltracker. Noch sind die RLP-Störche nicht online.

Aber hier können Sie sich schon einmal über animaltracker-Download und die Bedienung informieren und ein wenig mit den Störchen vom letzten Jahr üben.

Die Interpretationshilfen erklären so manches beobachtete Rätsel!



Senderstörche demnächst online!


In wenigen Tagen werden die Senderstörche Rheinland-Pfalz auch auf der App animaltracker online gehen. 

Allerdings werden wahrscheinlich vorerst nur wenige minimale Bewegungen zu sehen sein. Sie rühren von Messungenauigkeiten und eventuell auch von den Flugübungen der Jungstörche über dem Nest her.

Auch das Ergebnis der Geschlechtsbestimmung kann noch bis zu 4 Wochen auf sich warten lassen. 

Es bleibt also weiterhin spannend!



Ohne Gerät geht nichts!




Der Hubsteiger der Fa. Kern (Billigheim) steht sowohl für die Beringung als auch dieses Jahr für die Besenderung zu unserer Verfügung.





Bisher haben die beiden den besten Ausblick!

Sondernheim Ziegeleikamin



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zahlreiche interessierte Zuschauer fanden sich an allen Orten der Besenderungstour ein. Hier half die Feuerwehr, die Kleinen vom  45m hohen Kamin zu holen.

 

 

 

 

 

 

 




Dr. Wolfgang Fiedler besendert, Christian Reis beringt in Bornheim.

Besenderungstour Rheinland-Pfalz


 

Satelliten-Sender für 26 junge Weißstörche in Rheinland-Pfalz

Am Samstag wurden zahlreiche Zuschauer Zeugen eines für Bornheim erstmaligen und wahrscheinlich einmaligen Ereignisses. Hier startete die Besenderungstour von Dr. Wolfgang Fiedler, dem Leiter der Vogelwarte Radolfzell und einem Team der Aktion PfalzStorch durch Rheinland-Pfalz.
Nachdem der SWR seine Dreharbeiten vorbereitet hatte, konnte mit der schon mit Spannung erwarteten Ziehung der Namen für vier Senderstörche begonnen werden. Vier Kinder von einer 5. Klasse des MSG und OHG in Landau, durften die Namen ziehen. Die beiden Klassen waren ausgewählt und von der Leiterin des Storchenzentrums, Christiane Hilsendegen, vorbereitet worden, um am Besenderungsprojekt aktiv teilnehmen zu können. Die Kinder werden die Ergebnisse ihrer Arbeit als Jungforscher dann auch im Juli 2016 in einer Ausstellung im Storchenzentrum präsentieren.

Trotz schöner neuer Namen ließen sich die ersten beiden schon sehr großen Storchenküken anfangs nur unter Protest die Sender anpassen. Mit ein paar kleinen Kratzern musste Dr. Fiedler bezahlen. Selbst junge Störche könnten mit ihren spitzen Schnäbeln schon blutige Wunden hinterlassen, was der Routinier zu verhindern wusste. Danach wurden sie ganz ruhig und ließen die Prozedur über sich ergehen, wie alle anderen Storchenküken in Rheinland-Pfalz auch! Mit großer Geschicklichkeit, Ruhe und Sicherheit befestigte der Wissenschaftler die Sender, wog, vermaß die Tiere und zog ihnen noch zwei Federn zur Geschlechtsbestimmung.

Die Besenderungen der vier Kandidaten vom Dach der Storchenscheune waren von der VR Bank Südpfalz, Edeka Südwest (2!) und vom Förderverein zum Schutz und zur Pflege von Natur und Landschaft der Südlichen Weinstraße finanziert.
Die nächste Station der Tour war an der Alten Ziegelei in Sondernheim. Unter Mithilfe der örtlichen Feuerwehr gelang es die 3 Jungen von dem 45 m hohen Turm herunter zu holen und auch sicher wieder nach oben zu befördern. Die Patin von zwei der Störche wusste gar nicht, worüber sie sich mehr freuen sollte: über die gelungene Besenderung oder die herrliche Lage dieses Nestes am Rheinufer.
Eine größere Zuschauergruppe erwartete das Team in Rülzheim, die mit den drei Pateninstitutionen Daimler ProCent, Pfalzwerke und dem örtlichen Vogel- und Naturschutzverein der Besenderung interessiert folgten.
Bestens vorbereitet hatte alles der Freundeskreis Adebar & Co. e.V. Leimersheim an der letzten Samstagsstation auf dem Anwesen Mika.

Sonntags ging die Tour weiter zum Nest im Tiergarten Worms, zur Speyerdorfer Mühle sowie auf den Kirschbacherhof (Kreis Pirmasens).

Einige Jungstörche waren mit dem unerwarteten Besuch auf dem Hubsteiger nicht so ganz einverstanden. Und so drehten insgesamt drei Jungstörche vor der Besenderung ihre allererste Flugrunde in ihrem Leben, landeten weich und schon sehr geschickt auf Wiesen, schienen dann aber so von sich selbst und der ungewohnten Aussicht erstaunt, dass sie sich ohne Gegenwehr wieder einsammeln, besendern und ins Nest setzen ließen.
Nun beginnt eine spannende Zeit, in der einige Tiere zuerst in den Nestkameras der Aktion PfalzStorch (
http://www.pfalzstorch.de/index.php?id=16) und des Tiergartens Worms (http://tiergarten-worms.de/tiergarten/Webcam/webcam.php), später dann alle in der App animaltracker beobachtet werden können. Unter www.pfalzstorch.de/index.php?id=155 wird ständig über das Projekt berichtet werden.

 

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Kleine, unauffällige Telemetriesender werden viele neue Erkenntnisse bringen


23 Sender gekauft!




Sender, 40 g, soll lebenslang haltbar sein


 

Mit Hilfe unserer großzügigen Spender ist es gelungen die Kosten für insgesamt 23 neue Sender zu decken. 

Wir haben unser gestecktes Ziel von 20 Sendern übertroffen und können unseren Spendern nur herzlichst danken, denn sie machen dieses wissenschaftliche Projekt erst möglich.


 

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Die weite Reise der Störche - Wir sind dabei!

 

Besenderungsprojekt der Aktion PfalzStorch e.V.

 

2015 sollen zum ersten Mal 20 Jungstörche aus Rheinland-Pfalz mit Satelliten-Sendern ausgestattet werden. Dies ist notwendig, damit wir ihren Weg nach Süden verfolgen können, denn wir wissen immer noch zu wenig von dieser geheimnisvollen und gefährlichen Reise. Im Sommer ziehen alle weg, aber vor allem von den Jungstörchen kommen nur wenige wieder zurück. Wir wollen zusammen mit der
Vogelwarte Radolfzell
herausfinden, warum.

 

Die Vogelwarte betreut das Projekt wissenschaftlich, für die Finanzierung der Sender und einiger Nebenkosten muss die Aktion PfalzStorch Sponsoren gewinnen. Diese haben damit die Gelegenheit, ein wissenschaftliches Projekt zu ermöglichen und unmittelbar daran teilzuhaben. Sie übernehmen eine Premium-Patenschaft und dürfen „ihrem“ Storch einen Namen geben (kurz, maximal 8 Zeichen). Für die Premium-Paten beginnt eine spannende Zeit: Sie können täglich den Aufenthaltsort ihres Patenstorches im Internet einsehen. Zusätzlich erhalten Sie wichtige Hintergrund-Informationen in einem Newsletter per E-Mail.

Sollte der besenderte Patenstorch vorzeitig ums Leben kommen, wird man versuchen, den Sender zu bergen und bei einem weiteren Storch wieder zu verwenden. Die Patenschaft wird dann im folgenden Jahr auf einen weiteren Storch kostenfrei übertragen.
Für Sender und Nebenkosten entstehen pro Storch 2.472 € Kosten.

Sie haben drei Möglichkeiten, das Projekt zu unterstützen:

1.  Mit einer Einzel-Patenschaft: Sie übernehmen als Einzelperson oder Firma die kompletten Kosten für einen einzelnen Storch in Höhe von 2.472 € für Sender und Nebenkosten.

2.  Mit einer Gruppen-Patenschaft: Firmenbelegschaften, Vereine, Verbände, Gemeinden, Parteien, spontane Koalitionen oder sonstige Gruppierungen legen zusammen, um Sender und Nebenkosten für einen einzelnen Storch zu finanzieren.

Einzel- und Gruppenpaten werden auf Wunsch auf unserer Website namentlich erwähnt und/oder mit ihrer Website verlinkt.

3.  Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, auch mit einem kleineren Betrag dem Projekt zum Erfolg zu verhelfen. Sobald auf diesem Wege 2.472 € zusammen kommen, kann ein weiterer Storch mit Sender starten.
Die Spender erhalten ebenfalls den Newsletter und dürfen auf der Überweisung einen Namen für den Senderstorch vorschlagen.

Spendenquittungen erhalten Sie bei Beträgen ab 50 €.

 

Wie können Sie an der Aktion teilnehmen?

 

Überweisen Sie Ihren Beitrag (Stichwort: „Senderstorch“ und Namensvorschlag; Bankverbindung VR Bank Südpfalz eG  IBAN: DE96 5486 2500 0002 7256 49) und schicken Sie das Anmeldeformular ausgefüllt an das
Rheinland-Pfälzisches Storchenzentrum,

Stichwort Besenderung 2015

Kirchstr. 1, 76879 Bornheim  oder  an storchenzentrum@pfalzstorch.de

 

Dies muss bis zum 24. Dezember 2014 geschehen sein. Dann muss für die Genehmigung und die Bestellung der Sender die endgültige Zahl feststehen.

Folder zur Werbung Interessierter

Detailinformationen der Vogelwarte Radolfzell




Senderrucksäcke schränken die Tiere in ihrer Bewegungsfreiheit nicht ein. Fotos: MPI
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